Karla #1 – 5 Fakten über Bücher, das Schreiben und mich

Um hier nicht völlige, durch meinen hitzebedingten Kopfbrei verursachte Funkstille einkehren zu lassen, dachte ich mir: Warum nicht mal etwas über mich erzählen? Und da es hier um’s Schreiben geht, habe ich diese Fakten natürlich passend zum Thema gewählt…


#1 Ich besitze relativ wenige Bücher.

Als „Königin der Umzüge“ – in den letzten 8 Jahren bin ich sieben mal umgezogen, davon vier mal in den vergangenen 4 Jahren – habe ich mir angewöhnt, immer wieder auszusortieren. Außerdem kaufe ich Bücher,  an die ich keine allzu großen Erwartungen habe (und die ich folglich ohnehin wieder aussortieren würde), als eBooks. Manchmal geht das aber auch schief: „Das Lied von Eis und Feuer“ hätte ich im Nachhinein lieber als „echte“ Bücher im Regal stehen.

#2 Früher habe ich nur Fantasy gelesen.

Mein Vater nannte es „Märchenbücher“ – ich sollte doch einmal etwas „richtiges“ lesen -, für mich war es eine Flucht aus dem echten Leben. Nicht, weil dieses schlecht gewesen wäre, sondern weil es einfach etwas Wunderschönes ist, auf diese Weise neue Welten zu entdecken. Auch heute drücke ich mich vor „ernsthaften“ Büchern. Die Zeit zum Lesen weniger, also soll der Genuss umso größer sein – und das Leben ist doch ernst genug.

#3 Ich habe drei Romanideen im Kopf…

…von denen ich an einer arbeite. Ich beginne damit erst, wenn ich den Plot wenigstens grob im Kopf habe – und sobald ich dies tue, wird es zum Kampf, obwohl es doch „nur“ ums Aufschreiben geht. Mein aktuelles Projekt ist im Grunde komplett fertig, es hängt lediglich am tatsächlichen Schreiben.

#4 Ich liebe Notizbücher, aber schreibe zu wenig hinein.

Alle Schreiberlinge kennen wohl diesen Notizbuch-Fetisch. Da ist aber auch eins schöner als das andere! Ich bin allerdings ein unglaublicher Kopfmensch und durchdenke vieles, ohne es direkt aufzuschreiben. Das ist prinzipiell nicht schlimm, weil es in meinem Kopf einigermaßen gut gespeichert wird – aber vielleicht ist das ja die Ursache für meine häufigen Schreibblockaden?

#5 Ich schreibe, damit es jemand liest. Aber nicht, um bekannt zu werden.

Es gibt ja solche Leute, die nur um des Schreibens willen schreiben und damit vollkommen glücklich sind. Für mich ist es tatsächlich eine große Motivation, meine Texte auch zu veröffentlichen – und das große Ziel ist dabei natürlich der eigene Roman. Dabei geht es mir mehr um das Teilen und eventuelles Feedback, weniger um meine eigene Bekanntheit, und verwende deshalb ein Pseudonym.

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